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Vier Editoren bei der Verleihung des Deutschen Kamerapreises in Köln ausgezeichnet

Vier Editoren, darunter zwei Mitglieder des Bundesverbandes Filmschnitt Montage (BFS), sowie sieben Kamerafrauen und -männer haben den traditionsreichen Deutschen Kamerapreis erhalten.

22.06.2015

Bei der Feier in den WDR-Fernsehstudios in Köln wurden sie für ihre herausragenden Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt ausgezeichnet. Die Auszeichnungen werden vom Verein „Deutscher Kamerapreis Köln“ vergeben.

Die Editoren Thomas Ernst und BFS-Mitglied Hansjörg Weißbrich erhielten für "The Queen of Silence" (Kategorie Dokumentarfilm/Dokumentation) die begehrte Auszeichnung für den Langschnitt. Hansjörg Weißbrich, geboren 1967 in Siegen, ist seit Mitte der 1990er Jahre als freischaffender Editor tätig. Er hat mit vielen namhaften Regisseuren zusammengearbeitet, u.a. mit Hans-Christian Schmid, Bille August, Leander Haußmann und Florian Gallenberger. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Weißbrich hatte den Deutschen Kamerapreis schon 2004 für "Traumland" und 2002 für "Was tun wenn's brennt" in der Kategorie Szenischer Schnitt erhalten.
1966 in Köln geboren, arbeitet Thomas Ernst als freiberuflicher Schnittmeister und Autor. Mit seinen Arbeiten deckt er eine große Bandbreite von Genres ab. Er war an fiktionalen Produktionen, Dokumentarfilmen, Musikvideos, Kurzfilmen, aber auch an der Zeichentrickserie „Mr. Bean“ (2002) beteiligt. An der Budapest Film Academy leitet er zudem das Fach „Schnitt“.

Bei den Kurzformaten zeichnete die Jury BFS-Mitglied Jan Ruschke für seinen Schnitt in dem Kurzfilm "Sadakat" aus. Während der Proteste in Istanbul im Jahr 2014 nimmt ein Ehepaar einen gesuchten Aktivisten auf und gerät so ebenfalls ins Visier der Polizei.Auch schon seine zwei Hamburg Media School-Abschlussfilme „Stufe Drei“ und "Wo wir sind“ sowie jetzt „Sadakat“ wurden alle jeweils mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Seit 2014 arbeitet Ruschke in Hamburg freiberuflich als Editor.

Der im November 2014 verstorbene Editor Andreas Pakull erhielt posthum den Nachwuchspreis für die beste Bildgestaltung für den Kurzfilm "Anti Cupido". Pakull schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Wir gratulieren allen Preisträgern recht herzlich!

Alle Preisträger finden Sie hier:

Deutscher Kamerapreis