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„Nuancen“

Gespräche mit FilmeditorInnen, zu Gast: Heike Parplies

Berlin 28.09.2016

 

Donnerstag, der 13.10.2016

Beginn: 19:30

Im Kino der dffb, Filmhaus Potsdamer Platz 2, 9.OG

Eintritt 5,-€ (für Mitglieder des BFS, Angehörige der dffb und Filmstudenten frei)

 

„Nuancen“

zu Gast: Heike Parplies

Moderation: Julia Oehring

 

Der Film TONI ERDMANN (Regie: Maren Ade) erregte als deutscher Beitrag großes Aufsehen bei seiner Premiere in Cannes und wurde dort von Kritik und Publikum gefeiert. Nach erfolgreichen Kinostarts in Deutschland und Frankreich und inzwischen mehrfach mit Preisen ausgezeichnet geht er nun als deutsche Einreichung für den besten fremdsprachigen Film ins Oscar-Rennen 2017.

Die Montage von TONI ERDMANN umfasste rund 18 Monate - eine außerwöhnlich lange Schnittphase!

Unsere Kollegin und BFS Mitglied Heike Parplies wird uns in diesem Werkstattgespräch einen Einblick in diesen langen Schnittprozess geben und dabei die sehr intensive, intime und detaillierte Auseinandersetzung über die Figuren in TONI ERDMANN beschreiben, die sie währenddessen gemeinsam mit der Regisseurin Maren Ade führte.

 

Achtung: Leider können wir dieses Mal keine Sichtung des Filmes vor dem Gespräch im Kino der dffb anbieten.

 

Heike Parplies studierte Medienwissenschaften und startete mit Praktika und Schnittassistenzen in den Beruf der Filmeditorin.

Zu ihrer Filmografie zählen seit dem Jahr 2000 u.a. die Kinospielfilme von Maren Ade „Der Wald vor lauter Bäumen“  (2003), „Alle Anderen“ (2008) und „Toni Erdmann“ (2016), die preisgekrönten TV Dokudramen von Raymond Ley „Eichmanns Ende“, „Die Kinder von Blankenese“ (beide 2010), „Eine mörderische Entscheidung“ (2012) und „Meine Tochter Anne Frank“ (2014), sowie mehrere Kunstinstallationen von Julian Rosefeldt (2009, 2011 und 2016) und Omer Fast (2012), der Kinodokumentarfilm „Waiting Area" (2011, Regie: Nora Tschirner, Natalie Beer), der Kinospielfilm „Besser als nix“ (2012, Regie: Ute Wieland)

 

Für ihre Montage wurde sie mehrfach ausgezeichnet oder nominiert, u.a. für „Der Wald vor lauter Bäumen“ 2005 bei Film+  (Nominierung), 2009 für „Alle Anderen“ (Film+ NRW Schnittpreis sowie Nominierung Femina Film Preis ) und 2013 für „Fräulein Else“ (Nominierung Kritiker Filmpreis)