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Meldungen

Anstieg bei Fördermittelvergabe der FFA

Nachdem die FFA für 2009 einen starken Rückgang der Fördermittel bilanzieren musste ging es 2010 wieder etwas bergauf.

17.08.2011

Im vergangenen Jahr gewährte die Förderinstitution des Bundes Fördergelder in Höhe von 55,4 Mio. Euro, 2009 waren es 51,5 Mio. Insgesamt standen der FFA 63,0 Mio. Euro für die Vergabe von Fördermitteln zur Verfügung (2009: 60,1 Mio.). Auf den Bereich der Filmförderung entfielen dabei 32,3 Mio. Euro (2009: 30,8 Mio.). Die Zahl der mit Produktionsförderung ausgestatteten Kinospielfilme stieg von 49 auf 59, die dafür bewilligte Gesamtsumme betrug 17,6 Mio. Euro (2009: 15,5 Mio.). Der nun vorgelegte Geschäfts- und Förderbericht offenbart darüber hinaus einen Anstieg der Referenzmittel auf rund 12,0 Mio. Euro (2009: 10,0 Mio.), die sich 98 Kinofilme teilten - mehr Geld für weniger Filme, denn 2009 waren es noch 107.

Bei der Absatzförderung gingen die ausgeschütteten Mittel indes von 18,7 auf 15,1 Mio. Euro zurück, darunter 8,9 Mio. Euro (2009: 12,7 Mio.) für Medialeistungen. Die Unterstützung der Filmtheater belief sich auf 7,7 Mio. Euro (2009: 5,3 Mio.). In der Drehbuchförderung stand für wesentlich mehr Projekte (60 statt 37) eine lediglich leicht angehobene Summe (947.000 statt zuvor 815.000 Euro) zur Verfügung.

In Folge des Umsatzanstiegs der Kino- und der Videowirtschaft im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008 und der daraus resultierenden erhöhten Filmabgabebeträge verzeichnete die FFA im abgelaufenen Geschäftsjahr Einnahmen in Höhe von 84,9 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus von 8,8 Mio. Euro. Demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von 72,8 Mio. Euro (2009: 65,7 Mio.). Diese Steigerung resultiere aus der Erhöhung der Ausgaben für Förderungsmaßnahmen und der Rücklagen in Höhe von 13,6 Mio. Euro (2009: 10,3 Mio. Euro). Da aufgrund der FFG-Kontroverse nach wie vor einige Kinounternehmen ihre Filmabgabe auch 2010 unter Vorbehalt leisteten, standen diese Mittel (17,6 Mio. Euro, 2009 noch 13,6 Mio.) nicht für Förderungen zur Verfügung und wurden teilweise in die Rücklagen überführt.

Quelle: Blickpunkt:Film

Mehr Informationen unter: www.ffa.de/publikationen