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Meldungen

Tarifstreit: Kein Ergebnis bei der Bavaria-Gruppe

06.11.2012

Nachdem im Juli das endgueltige Aus fuer den Flaechentarifvertrag in Filmtechnischen Betrieben feststand, bereiteten sich die Beschaeftigten der Bavaria-Betriebe, des Studio Babelsberg oder der CinePostproduction-Betriebe gemeinsam mit ver.di auf Haustarifverhandlungen vor. Den Auftakt machten die Bavaria-Studios im Oktober, deren erste Verhandlungsrunde auch gleich die letzte war. Neueinstellungen sollten kuenftig weniger Urlaub, laengere Arbeitszeiten, nicht bezahlte Ueberstunden, niedrigere Eingruppierung und Einstiegsgehaelter, niedrigere Zuschlaege und deutlich eingeschraenkte Ansprueche auf Freistellungen bekommen - an eine Gehaltserhoehung fuer alle anderen sei sowieso nicht zu denken.    
Damit war eine Einigung vom Tisch. Ein aehnliches Bild ergab sich bei den Gespraechen mit den uebrigen Bavaria-Firmen: Bavaria Film und Bavaria Production Services (BPS) wollen Tariferhoehungen nur vereinbaren, wenn fuer Neueingestellte drastisch schlechtere Tarifbedingungen gelten. Nun bleiben den Beschaeftigten nur die uebrigen gewerkschaftlichen Mittel zur Untermauerung ihrer Tarifforderungen und zur Ueberzeugung der jeweiligen Geschäftsführungen.

Für Bavaria-Studios gibt es keine Tariferhöhung, basta!

Auch Bavaria-Film und BPS blockieren Tariferhöhung!

Quelle: connexx.av Newsletter #64 vom 06. November 2012